Schlänger aktiv...

Energiewende mit Verstand

 

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Für die Gemeinde ergeben sich nun 2 Optionen

  • Vertrauen auf die Rechtskraft der 6. Änderung des FNP

  • Der aktuelle FNP (6. Änderung) wurde durch die Bezirksregierung genehmigt. Wir alle müssen doch staatlichen Kontroll- und Genehmigungsbehörden vertrauen können, dass sie ihre Arbeit fachgerecht erledigen. Sollten dennoch Fehler gemacht worden sein, dann können das nur Gerichte entscheiden. Ob es sich bei dem fehlenden Wort „schriftlich“ um einen Mangel handelt oder nicht, ist nach aktueller Rechtsprechung nicht zweifelsfrei belegt.

  • Umsetzung der 14. Änderung des FNP


  • Sollte die Umsetzung der geplanten 14. Änderung des FNP erfolgen, so ist dies unter Berücksichtigung der naturschutzrechtlichen Belange und entsprechenden Einwände aus dem vorangegangen Offenlegungsverfahren durchzuführen.
    Dieses bedeutet:
  • Herausnahme der Flächen auf dem Hassel und Schafkamp.
    Dieses sichert den bedrohten Tierarten notwendige Ausweichflächen und wertvolle Naherholungsgebiete für die Menschen.
  • Verzicht auf den „Schwalbenschwanz“ Richtung Bad Lippspringe.
    Beachtung und Berücksichtigung der Belange der Nachbargemeinde Bad Lippspringe im Hinblick auf das Kurgebiet und die besondere Schutzwürdigkeit der Patienten, der Heilquellen und dem Naturschutz.
  • Die dann verbleibende Konzentrationsfläche stellt immer noch einen erheblichen Eingriff in das Landschaftsbild und die Schutzräume für sehr viele Tierarten dar.
    Im Rahmen der Baugenehmigung ist dieses entsprechend zu berücksichtigen,  z.B. durch Abschaltung der Anlagen in der Brutzeit der Milane und Schwarzstörche.
  • Die Konzentrationsflächen am Bauerkamp stellen aus unserer Sicht einen akzeptablen, wenn auch schmerzhaften Kompromiss dar.
    Gleichzeitig erfüllen diese Flächen auch die Anforderungen hinsichtlich des geforderten substanziellen Raumes für Windkraftanlagen.
  • Bedarfsabhängige Befeuerung der Anlagen zur Vermeidung weiterer Belästigungen sind in der Änderung des FNP zwingend umzusetzen.
    Durch die zunehmende Anzahl der Windräder auf der Paderborner Hochfläche erscheint schon heute der südliche Horizont als eine rot blinkende massive Front.

  • Von unseren gewählten Volksvertretern erwarten wir, dass nicht nur die wirtschaftlichen Belange Weniger, sondern auch die Belange und Bedürfnisse der Bewohner der Gemeinde Schlangen gleichwertig und fair berücksichtigt werden.

    Ein Mindestabstand von 1000m allein erfüllt dieses nicht!

  • Der Rat und die Verwaltung sollten sich nicht durch die Androhung von Klagen beeinflussen lassen und jeder einzelne muss sich der Tragweite seiner persönlichen Entscheidung bewusst sein.
    Partei- oder Fraktionszwänge sollte es bei dieser wichtigen Frage für die Gemeinde nicht geben.